Strümpfe in ihren vielgestaltigen Ausführungen findet man hierzulande wohl in jedem Kleiderschrank. Diese Form der Fußbekleidung blickt auf eine lange Geschichte zurück und wurde schon zur Römerzeit verwendet. Die Vielfalt an unterschiedlichen Strumpfvarianten macht sie zu Bekleidungsstücken für nahezu jede Gelegenheit. So können dicke Wollstrümpfe die Füße zur kalten Jahreszeit wirkungsvoll vor der Kälte schützen. Bei schweißtreibender Betätigung sorgen Sportvarianten für ein Aufsaugen des Schweißes und damit für trockene Füße. Zudem können Strümpfe die Füße vor einem negativen Einfluss von Schuhen und damit vor Scheuern, Wundlaufen oder Blasenbildung schützen. Deshalb tragen auch Menschen, die modisch den Eindruck erwecken wollen, keine Strümpfe zu tragen, nicht selten Füßlinge, eine Strumpfvariante, die den Fuß lediglich von den Zehen bis zur Ferse bedeckt und damit in den meisten Schuhen unsichtbar ist. Strümpfen kann auch eine medizinische Bedeutung zukommen, sie können in Form von Kompressionsstrümpfen bei Gefäßkrankheiten oder zur Vorsorge zum Einsatz kommen. Mit schönen Strümpfen können Frauen aber auch ihre erotischen Reize ausspielen und ihre Beine sexy betonen. Während Strümpfe in früheren Zeiten überwiegend aus Seide gefertigt wurden, kommen heutzutage meist andere Materialien zum Einsatz. Beliebt sind etwa Naturfasern, wie Baumwolle oder Wolle. Oft werden Fasergemische verwendet. So werden beispielsweise Baumwolle mit Wolle, Seide oder Bambus kombiniert. Auch Kunstfasern wie Polyamid kommen häufig zum Einsatz. Socken aus Naturfasern wird für eine bessere Formstabilität meistens etwas Elasthan beigemischt. Im Bereich der Dessous-Strümpfe sind vor allem Kunstfasern wie Nylon tonangebend. Aber auch Seide ist hier sehr beliebt. Solche Strümpfe weisen meistens verschiedene Grade von Transparenz auf, um einen verführerischen Eindruck zu vermitteln. Auch Strümpfe mit einer Netzstruktur erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Überwiegend reichen Strümpfe, die als Dessous eingesetzt werden, bis über die Knie hinaus, meist etwa bis zur Mitte der Oberschenkel. Gehalten werden sie entweder durch einen im Abschluss verarbeiteten elastischen Kunststoffsaum oder durch Strapse, was die erotische Wirkung noch verstärken dürfte.