Das Negligee (französisch: „vernachlässigt“) hatte in seiner ursprünglichen Funktionalität im 18. Jahrhundert keinen guten Ruf, wurden damit doch alle nicht zur offiziellen Hofkleidung gehörenden Kleidungstücke gezählt. Neben Nachthemd und Morgenmantel zählte auch leichtere, bequemere Kleidung für den Hausgebrauch als zu „nachlässig“ und damit nicht salonfähig. Mittlerweile hat sich der Begriff Negligee jedoch als Synonym für elegante Damenwäsche etabliert und stehen sinnbildhaft für ein breites Spektrum an Dessous. Eine kurze figurbetonende Bettjacke kann ebenso unter der dem Begriff Negligee laufen, wie ein knöchellanger Kaftan. Meist wird die Bezeichnung jedoch verwendet, wenn man von kurzen Damennachthemden spricht, die oft aus transparenten, immer aus edlen, auf der Haut angenehmen Stoffen gefertigt sind. Zu den vorzugsweise verwendenden Materialen gehören Satin, Seide, Tüll, Chiffon und Spitze. Aufgrund des angenehmen Tragekomforts eignen sich Negligees sehr gut als erfrischende Nachtwäsche im Sommer. Ein richtiges Negligee unterstreicht die Sinnlichkeit der Frau, indem es sie vollständig verhüllt und gleichzeitig wenig verheimlicht. Sie umspielen den Körper sanft und vorteilhaft und tragen wesentlich zu einem Gefühl von Weiblichkeit bei. Neben den anderen Formen der Unterwäsche hat das Negligee bei Frauen eine besondere Bedeutung und zählt zu den beliebtesten Stücken in der Lingerie. Auf der Suche nach einer geeigneten Geschenkidee kann man mit der Wahl eines eleganten Nachthemdes demnach kaum etwas falsch machen.