Mieder

Das Anfertigen und Tragen von Miedern besteht in einer jahrhundertealten Tradition und hat sich bis in die heutige Zeit erhalten. Mieder wurden als Oberbekleidung getragen und umgeben enganliegend den Oberkörper der Frau. Das Mieder reicht bis zur Taille und besteht aus einem versteiften Kleidungsteil. Für das Mieder gibt es unterschiedliche Bezeichnungen. Mieder können unter der Kleidung als Unterwäsche getragen werden und haben eine feste Bedeutung auch im Bereich der Erotik. Das passende Mieder unterstützt die Haltung einer Frau und bildet ein besonders schönes Dekollete. Im Laufe der Jahre stellt das Mieder ein Wäschestück dar, welches nicht vorrangig zum Schnüren eingesetzt wird. Durch spezielle Materialarten werden Mieder in der modernen Unterwäscheindustrie ohne Stahlverstrebungen und metallenen Ösen hergestellt. Der hohe Gewebeanteil, den Lycra in den Miederstoffen einnimmt, bildet die Voraussetzung, dass Mieder hochelastisch und stabil sind. Sie bestechen durch angenehme Trageeigenschaften und bieten reichlich Bewegungsfreiheit für den Körper. Ein gutes Mieder sitzt so passgenau, dass es von Außen nicht erkennbar ist. Durch spezielle Verarbeitungstechniken und Schnittformen tragen Mieder dazu bei, dass ungünstige Körperproportionen und störende Problemzonen kaschiert werden können. Daher ist das Tragen eines Mieders für einige Garderoben unbedingt notwendig. Hierbei handelt es sich insbesondere um eng anliegende Abendkleider, welche eine besondere Passform besitzen müssen. Im Bereich der Mieder gibt es eine enorm große Auswahl. Als Vorbild für die Miederherstellung gelten die französischen Designer. Vorteilhaft ist es immer, das Mieder vor dem Kauf anzuprobieren. Die Passform sollte perfekt sein. Dabei darf ein Mieder nicht zu fest sitzen. Unangenehme Druck- und Reibungspunkte auf der Haut sind ein Zeichen, dass ein Mieder zu klein ist.